Eheringe aus Weißgold
Weißgold Eheringe: hell und vielseitig
Weißgold ist Gold, das mit hellen Metallen wie Palladium oder Silber legiert wird. Dadurch verliert es seinen gelben Ton. Damit der Ring richtig weiß glänzt, bekommt er in der Regel zusätzlich eine dünne Schicht Rhodium, ein Edelmetall aus der Platingruppe.
Optisch liegt Weißgold nah an Silber und Platin. Es ist aber deutlich härter als Silber und günstiger als Platin, deshalb ist es eine der beliebtesten Farben für Trauringe.
Rhodinierung und Feingehalt bei Weißgold-Eheringen
Die Rhodiumschicht nutzt sich beim Tragen langsam ab. Dann schimmert der leicht warme Grundton des Weißgolds durch. Bei 333er Gold fällt das eher auf als bei 585 oder 750, weil weniger helle Legierungsmetalle enthalten sind. Ein Goldschmied kann den Ring jederzeit neu rhodinieren, danach sieht er wieder aus wie am ersten Tag.
Weißgold, Silber oder Platin?
Alle drei sehen hell aus, unterscheiden sich im Alltag aber deutlich:
- Weißgold ist robust und gut nachzuarbeiten. Die Rhodiumschicht muss ab und zu erneuert werden.
- Silber ist günstiger, aber weicher. Es bekommt schneller Kratzer und läuft mit der Zeit an.
- Platin ist von Natur aus weiß und braucht kein Rhodium. Es ist schwerer und teurer als Weißgold.
Auf Weißgold wirken farblose Steine besonders klar. Viele unserer Modelle gibt es deshalb mit Zirkonia oder Brillanten. Wer etwas Farbe ins Spiel bringen möchte, findet Weißgold in Kombination mit Gelb-, Rosé- oder Rotgold bei den Bicolor-Eheringen.